Call 2026
Ihre Arbeit war gut.
Sie war nur noch nie in Hangzhou.
hi-pe ist die österreichische Workstation des Design Intelligence Award (DIA), ausgerichtet von der China Academy of Art. Auf dieser Seite finden Sie alles, was Sie für eine Einreichung brauchen — auf Deutsch, mit einer Ansprechperson in Österreich statt eines Formulars in Hangzhou.
Was der DIA ist
Der Design Intelligence Award wurde 2015 von der China Academy of Art in Hangzhou gegründet und ist heute einer der höchstdotierten Designpreise weltweit. Er ist akademisch getragen, nicht kommerziell betrieben: Ausrichterin ist eine der renommiertesten Kunst- und Designhochschulen Asiens, die Jury ist international besetzt. Bewertet werden nicht Renderings, sondern Innovationsgehalt, technische Umsetzbarkeit und gesellschaftlicher Nutzen. Ausgezeichnete Arbeiten werden ausgestellt, publiziert und — das ist der eigentliche Unterschied zu europäischen Awards — in einen Markt hineingetragen, zu dem europäische Designbüros sonst kaum Zugang haben.
Warum einreichen:
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Der Großteil internationaler Designpreise
finanziert sich aus den Gebühren der Einreichenden: Sie zahlen für die Teilnahme, zahlen für das Label, zahlen für den Katalogeintrag. Der DIA dreht das um. Das Preisgeld liegt bei insgesamt [Betrag] und damit in einer Größenordnung, die für ein kleines Büro nichtAnerkennung, sondern Projektfinanzierung bedeutet.
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Ein weiteres europäisches Label verändert Ihre
Auftragslage in Europa kaum — dort kennt man Sie ohnehin oder eben nicht. Der DIA
bringt Ihre Arbeit vor eine Öffentlichkeit aus chinesischen Herstellern,
Entwicklungsabteilungen und Hochschulen. Für Büros mit Produkt- oder Systemkompetenz ist das kein Diplom, sondern ein Vertriebskanal, in den man sich sonst nicht einkaufen kann.
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Der DIA fragt nach Machbarkeit, Fertigungslogik,
Materialentscheidung und Wirkung. Das begünstigt genau jene Arbeiten, die auf reinen
Ästhetikpreisen regelmäßig untergehen: Ingenieursnahes Design, Systeme, Infrastruktur, Medizintechnik, Leitsysteme, Dinge mit langer Entwicklungszeit und unspektakulärer Oberfläche.
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Ausrichterin ist die China Academy of
Art. Das prägt die Bewertung — diskutiert wird entlang von Kriterien, nicht entlang von Markenwerten — und es prägt, was nach der Auszeichnung passiert: Ausstellung, Publikation, akademische Rezeption.
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Studierende und Absolvent·innen
[der letzten fünf Jahre] reichen in der Konzeptgruppe ein. Dort werden Entwürfe bewertet,
die noch kein Produkt sind — mit der ausdrücklichen Perspektive, sie mit Herstellern zusammenzubringen. Für Abschlussarbeiten, die sonst im Hochschularchiv enden, ist das die realistischste Chance auf Produktion, die wir kennen.
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Als österreichische Workstation lesen wir Ihre
Einreichung vor dem Absenden gegen, ordnen Ihr Projekt der passenden Kategorie zu, klären Rückfragen direkt mit Hangzhou und übersetzen, wo es klemmt. Das kostet Sie nichts. Es ist unsere Aufgabe.
Ehrlicherweise dazu:
Der DIA ist kein Selbstläufer und keine Abkürzung. Die Unterlagen sind aufwendiger als bei europäischen Preisen, der Zeitplan ist straff, und in der Endrunde kann die Einsendung physischer Muster nach China verlangt werden — was Kosten und Logistik bedeutet.
Wenn Ihr Projekt die formalen Kriterien nicht erfüllt, sagen wir Ihnen das vorher, statt Sie in eine aussichtslose Einreichung laufen zu lassen.
FAQ:
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Produktgruppe — für realisierte Produkte und Dienstleistungen, die innerhalb der letzten zwei Jahre auf den Markt gekommen sind. Einreichberechtigt sind Unternehmen, Hersteller, Designbüros und selbstständige Designer·innen.
Konzeptgruppe — für noch nicht realisierte Entwürfe. Offen für Studierende sowie Absolvent·innen, deren Abschluss nicht länger als [fünf] Jahre zurückliegt.
Einreichungen sind aus Österreich und dem gesamten europäischen Raum möglich; die Workstation Österreich betreut Sie unabhängig davon, wo Sie sitzen.
Unsicher, in welche Gruppe Ihr Projekt gehört? → [Kurz nachfragen]
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1. Was ist daran neu? Nicht: Was ist daran schön. Benennen Sie die Neuerung in einem Satz, den auch eine Ingenieurin unterschreiben würde.
2. Funktioniert es? Fertigungsweg, Materialentscheidung, Testergebnisse, Nutzungsdaten — belegen Sie Machbarkeit, statt sie zu behaupten.
3. Für wen ändert sich etwas? Nutzen ist die zentrale Bewertungsachse. Nennen Sie die Gruppe konkret.
4. Was passiert danach? Skalierbarkeit, Lebensdauer, Reparierbarkeit, Kreislauffähigkeit.
Praxistipp aus der Betreuung: Die häufigste Schwäche europäischer Einreichungen ist nicht das Projekt, sondern seine Darstellung — zu viel Stimmung, zu wenig Beleg. Ein
Diagramm, das den Fertigungsprozess zeigt, wirkt hier stärker als drei Moodbilder.
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1. Passung klären — Gruppe, Themenfeld, Fristen. Zehn Minuten Gespräch mit uns ersparen erfahrungsgemäß zwei Tage Arbeit in die falsche Richtung.
2. Material vorbereiten — Bildmaterial, technische Zeichnungen, Projekttext auf Englisch, Nachweise. Checkliste: [Link/Download]
3. Registrieren — auf di-award.org. Das Konto legen Sie selbst an; wir dürfen und wollen Ihre Rechte nicht halten. Bitte den Code: AT2026-Z2Q8L6N eintragen und anwenden.
4. Gegenlesen lassen — schicken Sie uns den Entwurf vor dem Absenden. Wir prüfen auf Vollständigkeit, Kategorie und Verständlichkeit für eine nicht-europäische Jury.
5. Absenden und Frist im Kalender — die Nachreichfristen für die Endrunde sind kurz. Wer weiterkommt, sollte auf Rückfragen innerhalb weniger Tage reagieren können.